Gold ist eine Blase?

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Die Goldblase wurde gefunden, hoffentlicht platzt sie jetzt nicht!
Die Preissteigerung eines Gutes um einige hundert oder tausend Prozent wird gemeinhein in der Presse als Blase bezeichnet. Wir alle kennen noch die DOT-COM Blase!

Selbstverständlich ist die Sichtweise etwas eingeschränkt. Eine Blase ist es nämlich nur, wenn die Fundamentaldaten nicht stimmen. Woher weiss ich denn aber, ob diese korrekt sind, oder nicht?

Nun, dazu muss man das jeweilige Asset einfach mit einem anderen Asset vergleichen!
Niemals kann der Preis alleine Aussagen über die Unter- oder Überbewertung eines Wertes Auskunft geben. Schaut man jedoch auf die historische Entwicklung der Asset-Relation bekommt man einen langfristigen Vergleich. Nur der Vergleich mehrerer Asset kann anzeigen, ob ein Investment oder Gut dann billig oder teuer ist.

Hätte man also die Aktien im Jahr 1999 mit den Immobillien oder mit den Edelmetallen oder mit Lebensmitteln oder mit sonst einem Gut verglichen, dann hätte man gesehen, dass die Aktien im historischen Vergleich dieser ganzen Güter klar überbewertet, also teuer sind. Natürlich kann ich dann noch Einsteigen und investieren, aber ich darf mich nicht wundern, wenn mein Investment dann im Preis fällt. (Im Vergleich zu den anderen Gütern)

Der letzte Aspekt ist sehr wichtig. Denn es kann auch durchaus sein, dass alle Güter im Preis steigen. 

Wie können alle Assets bzw. Güter im Preis steigen?
Dies ist die 100.000 Dollar-Frage! Nun, wenn ich die Geldmenge ins exponentielle Wachstum bringe, dann werden irgendwann auch die nominalen Preise steigen. Schauen wir uns jetzt die wichtigen Assetklassen an, dann sehen wir Preissteigerungen über die letzten 20 Jahre.
Die Immobillien-Preise sind gestiegen, die Aktien sind gestiegen und die Rohstoffe inkl. Edelmetalle sind auch im Preis gestiegen.

Dies ist eine logische Folgerung der Steigerung der Geldmenge (M1/M2/M3)!
Der Preis alleine kann daher niemals eine Aussage über ein teures oder ein billiges Gut treffen. Man hüte sich also vor Aussagen und Artikeln wie: "Der Goldpreis steckt in einer Blase" oder "Die Aktien sind unterbewertet."

Mit einigen Aktien mag man gute Gewinne machen und möglicherweise haben diese Potenzial. Aber prinzipiell sollte man von einer Asset-Klasse die Finger lassen, wenn diese überbewertet ist!

Vergleicht man jetzt die drei bzw. vier großen Assetklassen, dann kommt man letzendlich zum Schluss, dass Gold nach wie vor günstig, und Silber sogar spottbillig ist.

Dies liegt natürlich auch daran, dass Gold und Silber Jahrhunderte lang eine monetäre Funktion hatten. Erst seit 1971 gilt diese nicht mehr. Dementsprechend fällt im Vergleich mit den anderen Assets der heutige Wert natürlich sehr niedrig aus.

Wer mehr wissen möchte, der schaue folgendes Video:Debtcollapse - by Mallone

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